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Stoffspielzeug Baby Mickey Krabbel mit mir
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35,99 € *
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Krabbel mit mir! Das niedliche Stoffspielzeug Baby Mickey von Clementoni animiert den Nachwuchs zum Nach- und Mitkrabbeln. Stoff- und Lernspielzeug im Mickey Mouse-Design batteriebetrieben mit Krabbel-Funktion und Soundeffekten ab 6 Monaten aus weichem Plüsch Kuscheln und krabbeln, spielen und lernen: Baby Mickey von Clementoni ist Kindern ab sechs Monaten ein ebenso niedlicher wie lehrreicher Freund. Gefertigt aus weichem Plüsch, lädt das Stofftier zum Knuddeln und Schmusen ein. Babys im Krabbelalter werden durch das Lernspielzeug zu eigenen Krabbelbewegungen animiert. Damit werden die motorischen Fähigkeiten des Kindes durch Nachahmung geschult und weiterentwickelt. Außerdem bietet das Plüschtier auf Knopfdruck lustige Soundeffekte und spricht so gleich mehrere Sinne des Babys an.

Anbieter: baby-walz
Stand: 10.08.2020
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CD Deine Freunde - Keine Märchen Hörbuch
13,99 € *
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Das 4. Studioalbum von Florian Sump, Markus Pauli und Lukas Nimscheck, der coolsten Kinderband der Welt DEINE FREUNDE, ist da! Wer die drei einmal live gesehen hat, der weiß, wofür DEINE FREUNDE stehen: ausgeklügelte Bühnenshows, wummernde Bässe, knallharte Popmelodien und Texte auf Augenhöhe. Nach fast 100 Konzerten der GEBT-UNS-EURE-KINDER-TOUR und unzähligen Open-Air-Festivals vor mehreren tausend Zuschauern ist es an der Zeit für frischen Wind im Kinderzimmer. Unsere Fans sind mit uns gewachsen - sie verstehen unseren Humor zu 100%. Das hat uns den Mut gegeben, noch ein Stückchen weiter zu gehen. Und tatsächlich: Der neueste Streich der drei Kindermusik-Pioniere ist ein mutiges Album mit Ecken, Kanten - und dem einen oder anderen Ohrwurm. Die Band trennt sich mit Album Nummer 4 endgültig vom Dogma des Wortes Kindermusik und entwickelt ihren eigenen Stil - und der ist kompromisslos und bunt. Eigentlich wussten wir nie so genau, was Kindermusik darf und was nicht. Das war immer egal - wenn das Publikum uns und unseren Humor versteht, machen wir doch alles richtig. Diese Einstellung spiegelt sich auch in den 15 neuen Songs wider. Man spürt auf sympathische Weise, dass diese drei Jungs aus eigener Sicht den allerbesten Job der Erde haben. Trackliste 1 Soundcheck 2 Keine Märchen 3 Du bist aber groß geworden 4 Mein lieber Freund, ich zähl bis drei 5 Nix passiert 6 Ohne mein Brudi 7 Fontanelle 8 Das böse Wort 9 Komm aus den Puschen 10 Nervig 11 Matsch 12 Nur noch 5 Minuten 13 Ich sags gleich 14 Mecker 15 Unsere Fans

Anbieter: myToys
Stand: 10.08.2020
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Sport Buggy mit Liegefunktion
Aktuell
68,99 € *
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Tolle Optik und praktische Funktionen: Der Buggy Sport im Mickey Stars-Look von hauck ist der ideale Begleiter für den Alltag. Er ist unkompliziert in Bus und Bahn verwendbar und auch im Urlaub ein treuer Gefährte. Altersempfehlung: ab 6 Monaten Belastbarkeit: bis 18 kg Verwendung: als Sportwagen in der City Klappmaß: 81(L) x 45(B) x 24(H) cm Gewicht: 5,9 kg Räder: pannenfreie PU-Reifen, Vorderräder schwenk- und feststellbar, alle Räder abnehmbar Lieferumfang: Gestell und Räder, Einkaufskorb, Sitz, Verdeck, Bügel Gestell: Aluminium, platzsparend faltbar, Einkaufskorb, ergonomischer Schiebegriff, Feststellbremse Sitzeinheit: gepolsterter 5-Punkt-Gurt, Rückenlehne stufenlos bis in Liegeposition verstellbar, verstellbare Fußstütze, abnehmbarer Vorderbügel, Sitzeinheit gepolstert, Sonnenverdeck, abnehm- und maschinenwaschbare Bezüge Sicherheit und Komfort Der Liegebuggy von hauck begeistert nicht nur Disney-Freunde auf den ersten Blick mit seinem coolen Mickey Maus-Look. Er ist besonders leicht und lässt sich überallhin mit hinnehmen. Der weich gepolsterte Sitz ist mit einer per Zugband verstellbaren Rückenlehne versehen. Sie kann bis in die Liegeposition gebracht werden. Gleichzeitig kann auch die Fußstütze an das Wachstum des Kindes angepasst werden. So kann der Nachwuchs entspannt schlummern oder neugierig dem Geschehen in der City folgen. Für einen optimalen Schutz vor Sonne, Wind oder Regen sorgt das geräumige Verdeck des Buggys. Bestmögliche Sicherheit des kleinen Fahrgastes garantieren das gepolsterte 5-Punkt-Gurtsystem und der Vorderbügel. Am Bügel kann sich das Kind festhalten. Er kann bei Bedarf abgenommen werden. Gestell und Fahrwerk Mit seinen schwenkbaren Vorderrädern meistert der wendige Buggy Shoppingtouren durch kleine Geschäfte ebenso wie die Gassen der Altstadt. Bei Bedarf lassen sich die Räder einfach feststellen. Im großen Korb unterhalb des Sitzes findet sich ausreichend Platz für die Einkäufe. Der Sport Buggy...

Anbieter: baby-walz
Stand: 10.08.2020
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Tonies Hörfigur, Deine Freunde, Das Gelbe von D...
14,99 € *
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Tonies revolutioniert das Hörspiel und bringt mit jeder neuen Hörfigur eine neue tolle Geschichte, Lieder zum Mitsingen, klassische Märchen oder spannende Wissensthemen ins Kinderzimmer. Einfach die Tonie Figur auf die vorhandene Toniebox stellen und loshören. Musik-Tonie Deine Freunde Erfordert eine Toniebox Figur für Kinder ab 4 Jahren Hörspiele zum Anfassen Tonies ist ein Audiosystem für Kinder, das Geschichten und Lieder anfassbar macht. Das Herzstück des Systems ist die gepolsterte Toniebox: ein stoßfester, WLAN-fähiger interkativer Lautsprecher, der viel mehr ist, als nur ein Abspielgerät. Der Würfel ohne spitze Kanten und Ecken kann auch sprechen und Sie und Ihre Kinder z. B. über den aktuellen Akkustand informieren. Ist der Lautsprecherwürfel ausreichend mit Energie versorgt, kann er überall mit hingenommen werden. Für ungestörten Hörspielspaß gibt es auch einen Kopfhöreranschluss. Die Tonies Hörfiguren Die Tonies Hörfiguren haben alle einen ganz eigenen Hörinhalt und bringen eine neue tolle Geschichte, Lieder zum Mitsingen, klassische Märchen oder spannende Wissensthemen mit ins Kinderzimmer. Einfach die Toniebox mit dem WLAN verbinden und sobald Sie die Hörfigur auf die Toniebox aufstellen, wird die Hörspieldatei einmalig aus der Toniecloud heruntergeladen. Anschließend kann es sofort losgehen mit dem Hörspielspaß überall und auch ohne Internetverbindung. Die ToniecloudDie Toniecloud ist eine Welt voller Hörspielinhalte für grenzenlosen Hörspielspaß. Sie steckt voller Möglichkeiten, Tonies und Toniebox optimal den eigenen Wünschen anzupassen. In einer persönlichen Toniecloud kann die Toniebox individuell konfiguriert werden: Legen Sie die maximale Lautstärke und die Würfelseiten für das Vor- und Zurücknavigieren fest. Sie können auch eigene digitale Audiodateien hochladen und Inhalte auf andere Kreativ-Tonies übertragen und teilen, Zugriffsrechte auf Box und Kreativ-Tonies bestimmen und vieles mehr.1. Schokolade 2. Mein lieber Freund, ich zähl bis Drei 3. Deine Mudder 4. Du bist aber groß geworden 5. Die besten gemeinsten Eltern der Welt 6. Digge Luft 7. Einfach klein sein 8. Schatz 9. Aber dann Hausaufgaben 10. Ohne mein Brudi 11. Erzähl mal 12. Der Dummi mit dem Flummi 13. Wann sind wir da? 14. Mecker 15. Häschen Hüpf 16. Erwachsene wissen auch nicht alles

Anbieter: Gravis
Stand: 10.08.2020
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Grosse Haie - Hammy Hyper Activity
1,89 € *
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Durch eine kleine Schwindelei wird Oscar, ein unglücklicher Zungenbürster in der örtlichen Walwaschanlage unerwartet zum Helden. Es braucht ja niemand zu wissen, dass er gar nicht der große Hai-Killer ist... Um sein Geheimnis zu wahren, verbündet er sich mit dem Einzelgänger Lenny, einem Hai mit Ge-Hai-mis: Er ist Vegetarier. Eine ungewöhnlich Freundschaft beginnt. Aber es bleibt nicht unentdeckt, dass Oscar sich mit fremden Schuppen schmückt - Die Hai-Society will Rache! Nur mit Hilfe seiner Freunde Angie und Lenny gelingt es Oscar, sich der wogenden Wut der Haie zu stellen und seinen Platz im Riff zu finden... *** Die Hammy Heck-Mecker DVD ist vollgestopft mit verrücktem Spass mit Hammy aus Ab durch die Hecke * Exklusive interaktive Spiele * Hinter den Kulissen * Ausschnitte von weiteren Dreamworks-Familien-Filmen

Anbieter: reBuy
Stand: 10.08.2020
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Sammy, Kleine Flossen - Große Abenteuer - Volum...
9,51 € *
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Die Wasserschildkröten Sammy und Ray leben glücklich mit ihren Freunden und Verwandten in einem Korallenriff, welches sie vor Feinden schützt. Sammy, Leittier und Mentor der Gemeinschaft, gibt seinen großen Wissensschatz an seine Enkeltochter Ella weiter, die sich mutig mit ihrem besten Freund Ricky allen Gefahren des Ozeans stellt. Unzertrennlich erleben die beiden ein waghalsiges Abenteuer nach dem anderen.14 Billy der Clownfisch / Eliot aus dem Aquarium15 Die Sonnenfinsterinis/Pipo, die Mecker-Makrele16 Pipo will nicht umziehen / Jimbo ist verliebt17 Ray, der Flossenklatscher / Mama D.18 Die Schildkrötenbabys / Die Besucher19 Der gespielte Streit / Der perfekte Ozean20 Das tiefe Loch / Der Glücksbringer21 Der kleine Besucher / Das verrückte Spiel22 Eddy, der Stimmenimitator / Das geteilte Riff23 Omas Rettungsplan / Horst, der Schreckliche24 Der Patenonkel / Freunde für Leonard25 Prinzessin Koralle und.../ Annabel u. der Pokal26 Big D. will umziehen/Rickys und Ellas Geburtstag

Anbieter: buecher
Stand: 10.08.2020
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Sammy, Kleine Flossen - Große Abenteuer - Volum...
9,51 € *
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Die Wasserschildkröten Sammy und Ray leben glücklich mit ihren Freunden und Verwandten in einem Korallenriff, welches sie vor Feinden schützt. Sammy, Leittier und Mentor der Gemeinschaft, gibt seinen großen Wissensschatz an seine Enkeltochter Ella weiter, die sich mutig mit ihrem besten Freund Ricky allen Gefahren des Ozeans stellt. Unzertrennlich erleben die beiden ein waghalsiges Abenteuer nach dem anderen.14 Billy der Clownfisch / Eliot aus dem Aquarium15 Die Sonnenfinsterinis/Pipo, die Mecker-Makrele16 Pipo will nicht umziehen / Jimbo ist verliebt17 Ray, der Flossenklatscher / Mama D.18 Die Schildkrötenbabys / Die Besucher19 Der gespielte Streit / Der perfekte Ozean20 Das tiefe Loch / Der Glücksbringer21 Der kleine Besucher / Das verrückte Spiel22 Eddy, der Stimmenimitator / Das geteilte Riff23 Omas Rettungsplan / Horst, der Schreckliche24 Der Patenonkel / Freunde für Leonard25 Prinzessin Koralle und.../ Annabel u. der Pokal26 Big D. will umziehen/Rickys und Ellas Geburtstag

Anbieter: buecher
Stand: 10.08.2020
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Rübezahl - Berggeist im Riesengebirge 1845 - Ba...
19,95 € *
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Band 1 der Rübezahl - Gesamtausgabe (122 Sagen auf 530 Seiten) in zwei Bänden von Rosalie Koch. Dieser 1. Band hat 258 Seiten und 8 wunderschöne Zeichnungen. Band 2 hat die ISBN 978-3-86777-244-0 Inhalt: ---Einleitung - Woher Rübezahl seinen Namen hat - Rübezahl straft einen Spötter - Der Kräutersammler - Die Anleihe - Der böse Vogt - Wie Fischbach durch Rübezahls Hülfe erbaut worden - Der Wanderstab - Der Adept - Der Wunderthaler - Mutter Elfe - Das Zauberbuch - Die Springwurzel - Der kleine Peter - Wie Rübezahl die Uebertretung seiner Gesetze bestraft - Das Rad - Grünmantel - Der alte Schäfer - Rübezahl straft einen Ignoranten - Die Reise nach Karlsbad - Der verzauberte Stab - Rübezahl und der lügenhafte Knecht - Der gefundene Esel - Die drei Tischlergesellen - Rübezahl macht einem Förster einen Zopf - Wie Rübezahl vor Prellerei warnt - Die Musterreiter - Wie Rübezahl einem Bauer hilft - Der Spieler - Rübezahl und der Schneider - Der reiche Bäcker - Wozu es nütze, schweigend Unrecht zu ertragen - Wie Rübezahl sich eines armen Studenten annimmt - Die drei besten Menschen - Die Perrücken - Glücks-Männlein - Der böse Edelmann - Die gefärbten Badegäste - Mecker-Friede - Rübezahl betrügt die Geldmäkler - Rübezahl, Schauspiel in einem Akt Einleitung: --- Das Riesengebirge, das Euch, meine jungen Freunde, aus der geographischen Lehrstunde wohl bekannt ist, ja das Einzelne von Euch wohl schon besucht haben, ist derjenige Theil der Sudeten des Preußischen Staates, wo sie am höchsten und engsten verbunden sind, und Schlesien von Böhmen und Mähren scheiden. Die hervorragenden Spitzen derselben sind von ansehnlicher Höhe, die Riesen- auch Schneekoppe genannt, welche 4950 Fuß hoch ist; ferner der Reifträger, das hohe Rad und die Sturmhaube; auch haben starke Flüsse, z.B. die Elbe und der Bober, ihren Ursprung zwischen den felsigen Höhen. ¬¬- Dort nun war ehemals der Aufenthalt eines mächtigen Berggeistes. Sein Gebiet umschrieb auf der Oberfläche des Riesengebirges nur wenige Meilen, breitete sich aber im Innern desselben desto weiter und tiefer aus. Der Gnom herrschte oft Jahrhunderte lang still in seinem unterirdischen Reiche, und erhob sich nur selten auf die Oberwelt, um dort sein Wesen zu treiben.Zur Zeit, als noch kein menschlicher Fußtritt das verkümmerte Knieholz und die spärliche Vegetation der Berge betrat, ehe die Gegend bewohnt war, begnügte sich der Herr der Riesenberge damit, wilde Thiere an einander zu hetzen, oder sie aus ihrem Lager aufzuschrecken, und sie in wilder Jagd durch das Gehölz zu treiben.Als er aber nach langer Zeit wieder einmal das Tageslicht der Oberwelt aufsuchte, fand er zu seinem Erstaunen Alles so sehr verändert, daß er fast sein eigenes Gebiet nicht wieder erkannte. Grünes Saatenfeld erhob sich, wo früher ein finsterer Wald gelegen hatte, und auf den Wiesen weideten Schafe und Rinder, unter der Obhut singender Hirten und schützender Hunde. Da lagen einzelne Hütten in den Thälern, aus deren Schonsteinen der Rauch lustig empor stieg, und vor deren Thüren muntere Kinder spielten, mit fröhlichem Geschrei. Der Gnom wunderte sich nicht wenig über diese neuen Erscheinungen; seine größte Aufmerksamkeit aber erregten die Gestalten der Menschen, die er nie zuvor gesehen hatte. Seine Neugier ward rege, und er beschloß, diese fremden Wesen näher kennen zu lernen, indem er ihre Gestalt annahm, und einige Zeit unter ihnen lebte.Zuerst trat er als Knecht in die Dienste eines Landwirthes, und verrichtete seine Arbeit aufs Beste. Was er unternahm, das gelang, und er schaffte seinem Herrn so großen Nutzen, daß dieser leicht ein reicher Mann hätte werden können. Aber er war ein Verschwender, und verjubelte leichtsinnig Alles, was der fleißige und geschickte Knecht erwarb, dem er für seine treuen Dienste nicht einmal dankte. Darüber ward denn der Berggeist ärgerlich, und suchte sich einen andern Herrn, bei dem er sich als Schafhirt vermiethete. Und wieder gedieh unter seiner Aufsicht die Heerde aufs Beste; kein Schaf erkrankte, keins zerriß der Wolf, so lange der Gnom sie hütete. Aber der Herr war ein Geizhals, der niemals genug hatte, dem treuen Knecht kaum satt zu essen gab, und ihm, so oft er konnte, das bedungene Lohn verkürzte. Darum ging dieser auch bald wieder aus diesem Dienst, und kam als Gerichtsdiener zu einem Amtmann. Er versah auch diesen Dienst mit allem Eifer, und in kurzer Zeit war im ganzen Kreise kein Dieb oder Straßenräuber mehr zu finden. Als aber der Berggeist sah, daß der Amtmann ein ungerechter Richter war, der sich durch Geschenke und Schmeicheleien bestechen ließ, mochte er ihm nicht länger dienen, und lief davon. Da er nun durch Zufall an lauter schlechten Menschen gerathen war, glaubte der Gnom, daß sie alle nicht anders wären, und ohne Lust, weitere Proben davon zu machen, nahm er sich vor, so weit sein Gebiet reiche, die Menschen zu necken und zu plagen, damit sie sich wenigstens aus dieser Gegend entfernen sollten. Wenn er nun wieder von Zeit zu Zeit die Oberwelt besuchte, neckte er die Reisenden, und mischte sich in ihre Geschäfte. Er leitete die Fremden irre, die sein Gebiet betraten, oder trieb Regenwolken zusammen, um sie durch Sturm und Gewitter zu erschrecken. Er stellte oft in der ödesten Gegend ein Wirthshaus, oder einen wundervollen Pallast auf, und äffte die hungrigen und ermüdeten Wanderer auf alle Weise darin. Wenn betrügerische Roßtäuscher sein Gebiet betraten, zeigte er sich nicht selten auf einem schönen Pferde als ein vornehmer Herr; ließen sie sich nun verleiten, ihm das Roß abzukaufen, und ritten weiter damit, so verwandelte es sich nach kurzer Zeit in einen Strohwisch. - Traf er dagegen einen unbemittelten Edelmann, der auf einem magern Klepper traurig durch das Gebirge ritt, so kam er ihm wohl als ein stattlicher Reiter entgegen, ließ sich in ein Gespräch mit ihm ein, und suchte ihn zu irgend einer Wette zu veranlassen. Er selbst verlor dann, und gab dem glücklichen Gewinner sein schönes Pferd, steckte ihm wohl auch noch heimlich eine Rolle mit Gold in die Tasche.Solche Vorfälle wurden aber bald bekannt, und lockere Burschen oder Abenteurer, die davon hörten, suchten nun die Wohlthätigkeit des Berggeistes auf ähnliche Weise in Anspruch zu nehmen. Aber da wurden sie empfindlich getäuscht; wenn sie auch glücklich das Pferd erlisteten, so verwandelte es sich doch bald genug in einen dürren Stock, auf dem sie immer weiter ritten, ohne es zu bemerken, und zum Gespött in Stadt und Land wurden, wohin sie kamen.So trieb er sein Wesen oberhalb des Gebirges, bald als neckender Spuck, bald als Wohlthäter der Armen, je nachdem seine Laune eben war. Die Märchen, welche über den Berggeist Rübezahl noch im Munde des Volkes fortleben, oder wie sie in zerstreuten Büchern zu finden sind, findet Ihr, meine jungen Leser, hier größtentheils gesammelt und meist neu bearbeitet. Die Autoren, von denen ein Theil derselben entnommen worden, sind: Musäus, Lehnert, der Kräuterklauber u. a. m. Das Märchen von Houwald: "Rübezahl und seine Schwestern," ist ganz unverändert aufgenommen worden.

Anbieter: buecher
Stand: 10.08.2020
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Rübezahl - Berggeist im Riesengebirge 1845 - Ba...
20,60 € *
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Band 1 der Rübezahl - Gesamtausgabe (122 Sagen auf 530 Seiten) in zwei Bänden von Rosalie Koch. Dieser 1. Band hat 258 Seiten und 8 wunderschöne Zeichnungen. Band 2 hat die ISBN 978-3-86777-244-0 Inhalt: ---Einleitung - Woher Rübezahl seinen Namen hat - Rübezahl straft einen Spötter - Der Kräutersammler - Die Anleihe - Der böse Vogt - Wie Fischbach durch Rübezahls Hülfe erbaut worden - Der Wanderstab - Der Adept - Der Wunderthaler - Mutter Elfe - Das Zauberbuch - Die Springwurzel - Der kleine Peter - Wie Rübezahl die Uebertretung seiner Gesetze bestraft - Das Rad - Grünmantel - Der alte Schäfer - Rübezahl straft einen Ignoranten - Die Reise nach Karlsbad - Der verzauberte Stab - Rübezahl und der lügenhafte Knecht - Der gefundene Esel - Die drei Tischlergesellen - Rübezahl macht einem Förster einen Zopf - Wie Rübezahl vor Prellerei warnt - Die Musterreiter - Wie Rübezahl einem Bauer hilft - Der Spieler - Rübezahl und der Schneider - Der reiche Bäcker - Wozu es nütze, schweigend Unrecht zu ertragen - Wie Rübezahl sich eines armen Studenten annimmt - Die drei besten Menschen - Die Perrücken - Glücks-Männlein - Der böse Edelmann - Die gefärbten Badegäste - Mecker-Friede - Rübezahl betrügt die Geldmäkler - Rübezahl, Schauspiel in einem Akt Einleitung: --- Das Riesengebirge, das Euch, meine jungen Freunde, aus der geographischen Lehrstunde wohl bekannt ist, ja das Einzelne von Euch wohl schon besucht haben, ist derjenige Theil der Sudeten des Preußischen Staates, wo sie am höchsten und engsten verbunden sind, und Schlesien von Böhmen und Mähren scheiden. Die hervorragenden Spitzen derselben sind von ansehnlicher Höhe, die Riesen- auch Schneekoppe genannt, welche 4950 Fuß hoch ist; ferner der Reifträger, das hohe Rad und die Sturmhaube; auch haben starke Flüsse, z.B. die Elbe und der Bober, ihren Ursprung zwischen den felsigen Höhen. ¬¬- Dort nun war ehemals der Aufenthalt eines mächtigen Berggeistes. Sein Gebiet umschrieb auf der Oberfläche des Riesengebirges nur wenige Meilen, breitete sich aber im Innern desselben desto weiter und tiefer aus. Der Gnom herrschte oft Jahrhunderte lang still in seinem unterirdischen Reiche, und erhob sich nur selten auf die Oberwelt, um dort sein Wesen zu treiben.Zur Zeit, als noch kein menschlicher Fußtritt das verkümmerte Knieholz und die spärliche Vegetation der Berge betrat, ehe die Gegend bewohnt war, begnügte sich der Herr der Riesenberge damit, wilde Thiere an einander zu hetzen, oder sie aus ihrem Lager aufzuschrecken, und sie in wilder Jagd durch das Gehölz zu treiben.Als er aber nach langer Zeit wieder einmal das Tageslicht der Oberwelt aufsuchte, fand er zu seinem Erstaunen Alles so sehr verändert, daß er fast sein eigenes Gebiet nicht wieder erkannte. Grünes Saatenfeld erhob sich, wo früher ein finsterer Wald gelegen hatte, und auf den Wiesen weideten Schafe und Rinder, unter der Obhut singender Hirten und schützender Hunde. Da lagen einzelne Hütten in den Thälern, aus deren Schonsteinen der Rauch lustig empor stieg, und vor deren Thüren muntere Kinder spielten, mit fröhlichem Geschrei. Der Gnom wunderte sich nicht wenig über diese neuen Erscheinungen; seine größte Aufmerksamkeit aber erregten die Gestalten der Menschen, die er nie zuvor gesehen hatte. Seine Neugier ward rege, und er beschloß, diese fremden Wesen näher kennen zu lernen, indem er ihre Gestalt annahm, und einige Zeit unter ihnen lebte.Zuerst trat er als Knecht in die Dienste eines Landwirthes, und verrichtete seine Arbeit aufs Beste. Was er unternahm, das gelang, und er schaffte seinem Herrn so großen Nutzen, daß dieser leicht ein reicher Mann hätte werden können. Aber er war ein Verschwender, und verjubelte leichtsinnig Alles, was der fleißige und geschickte Knecht erwarb, dem er für seine treuen Dienste nicht einmal dankte. Darüber ward denn der Berggeist ärgerlich, und suchte sich einen andern Herrn, bei dem er sich als Schafhirt vermiethete. Und wieder gedieh unter seiner Aufsicht die Heerde aufs Beste; kein Schaf erkrankte, keins zerriß der Wolf, so lange der Gnom sie hütete. Aber der Herr war ein Geizhals, der niemals genug hatte, dem treuen Knecht kaum satt zu essen gab, und ihm, so oft er konnte, das bedungene Lohn verkürzte. Darum ging dieser auch bald wieder aus diesem Dienst, und kam als Gerichtsdiener zu einem Amtmann. Er versah auch diesen Dienst mit allem Eifer, und in kurzer Zeit war im ganzen Kreise kein Dieb oder Straßenräuber mehr zu finden. Als aber der Berggeist sah, daß der Amtmann ein ungerechter Richter war, der sich durch Geschenke und Schmeicheleien bestechen ließ, mochte er ihm nicht länger dienen, und lief davon. Da er nun durch Zufall an lauter schlechten Menschen gerathen war, glaubte der Gnom, daß sie alle nicht anders wären, und ohne Lust, weitere Proben davon zu machen, nahm er sich vor, so weit sein Gebiet reiche, die Menschen zu necken und zu plagen, damit sie sich wenigstens aus dieser Gegend entfernen sollten. Wenn er nun wieder von Zeit zu Zeit die Oberwelt besuchte, neckte er die Reisenden, und mischte sich in ihre Geschäfte. Er leitete die Fremden irre, die sein Gebiet betraten, oder trieb Regenwolken zusammen, um sie durch Sturm und Gewitter zu erschrecken. Er stellte oft in der ödesten Gegend ein Wirthshaus, oder einen wundervollen Pallast auf, und äffte die hungrigen und ermüdeten Wanderer auf alle Weise darin. Wenn betrügerische Roßtäuscher sein Gebiet betraten, zeigte er sich nicht selten auf einem schönen Pferde als ein vornehmer Herr; ließen sie sich nun verleiten, ihm das Roß abzukaufen, und ritten weiter damit, so verwandelte es sich nach kurzer Zeit in einen Strohwisch. - Traf er dagegen einen unbemittelten Edelmann, der auf einem magern Klepper traurig durch das Gebirge ritt, so kam er ihm wohl als ein stattlicher Reiter entgegen, ließ sich in ein Gespräch mit ihm ein, und suchte ihn zu irgend einer Wette zu veranlassen. Er selbst verlor dann, und gab dem glücklichen Gewinner sein schönes Pferd, steckte ihm wohl auch noch heimlich eine Rolle mit Gold in die Tasche.Solche Vorfälle wurden aber bald bekannt, und lockere Burschen oder Abenteurer, die davon hörten, suchten nun die Wohlthätigkeit des Berggeistes auf ähnliche Weise in Anspruch zu nehmen. Aber da wurden sie empfindlich getäuscht; wenn sie auch glücklich das Pferd erlisteten, so verwandelte es sich doch bald genug in einen dürren Stock, auf dem sie immer weiter ritten, ohne es zu bemerken, und zum Gespött in Stadt und Land wurden, wohin sie kamen.So trieb er sein Wesen oberhalb des Gebirges, bald als neckender Spuck, bald als Wohlthäter der Armen, je nachdem seine Laune eben war. Die Märchen, welche über den Berggeist Rübezahl noch im Munde des Volkes fortleben, oder wie sie in zerstreuten Büchern zu finden sind, findet Ihr, meine jungen Leser, hier größtentheils gesammelt und meist neu bearbeitet. Die Autoren, von denen ein Theil derselben entnommen worden, sind: Musäus, Lehnert, der Kräuterklauber u. a. m. Das Märchen von Houwald: "Rübezahl und seine Schwestern," ist ganz unverändert aufgenommen worden.

Anbieter: buecher
Stand: 10.08.2020
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Rübezahl – Berggeist im Riesengebirge 1845 - Ba...
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Band 1 der Rübezahl - Gesamtausgabe (122 Sagen auf 530 Seiten) in zwei Bänden von Rosalie Koch. Dieser 1. Band hat 258 Seiten und 8 wunderschöne Zeichnungen. Band 2 hat die ISBN 978-3-86777-244-0Inhalt: ---Einleitung - Woher Rübezahl seinen Namen hat - Rübezahl straft einen Spötter - Der Kräutersammler - Die Anleihe - Der böse Vogt - Wie Fischbach durch Rübezahls Hülfe erbaut worden - Der Wanderstab - Der Adept - Der Wunderthaler - Mutter Elfe - Das Zauberbuch - Die Springwurzel - Der kleine Peter - Wie Rübezahl die Uebertretung seiner Gesetze bestraft - Das Rad - Grünmantel - Der alte Schäfer - Rübezahl straft einen Ignoranten - Die Reise nach Karlsbad - Der verzauberte Stab - Rübezahl und der lügenhafte Knecht - Der gefundene Esel - Die drei Tischlergesellen - Rübezahl macht einem Förster einen Zopf - Wie Rübezahl vor Prellerei warnt - Die Musterreiter - Wie Rübezahl einem Bauer hilft - Der Spieler - Rübezahl und der Schneider - Der reiche Bäcker - Wozu es nütze, schweigend Unrecht zu ertragen - Wie Rübezahl sich eines armen Studenten annimmt - Die drei besten Menschen - Die Perrücken - Glücks-Männlein - Der böse Edelmann - Die gefärbten Badegäste - Mecker-Friede - Rübezahl betrügt die Geldmäkler - Rübezahl, Schauspiel in einem AktEinleitung: --- Das Riesengebirge, das Euch, meine jungen Freunde, aus der geographischen Lehrstunde wohl bekannt ist, ja das Einzelne von Euch wohl schon besucht haben, ist derjenige Theil der Sudeten des Preußischen Staates, wo sie am höchsten und engsten verbunden sind, und Schlesien von Böhmen und Mähren scheiden. Die hervorragenden Spitzen derselben sind von ansehnlicher Höhe, die Riesen- auch Schneekoppe genannt, welche 4950 Fuß hoch ist, ferner der Reifträger, das hohe Rad und die Sturmhaube, auch haben starke Flüsse, z.B. die Elbe und der Bober, ihren Ursprung zwischen den felsigen Höhen. ¬¬– Dort nun war ehemals der Aufenthalt eines mächtigen Berggeistes. Sein Gebiet umschrieb auf der Oberfläche des Riesengebirges nur wenige Meilen, breitete sich aber im Innern desselben desto weiter und tiefer aus. Der Gnom herrschte oft Jahrhunderte lang still in seinem unterirdischen Reiche, und erhob sich nur selten auf die Oberwelt, um dort sein Wesen zu treiben.Zur Zeit, als noch kein menschlicher Fußtritt das verkümmerte Knieholz und die spärliche Vegetation der Berge betrat, ehe die Gegend bewohnt war, begnügte sich der Herr der Riesenberge damit, wilde Thiere an einander zu hetzen, oder sie aus ihrem Lager aufzuschrecken, und sie in wilder Jagd durch das Gehölz zu treiben.Als er aber nach langer Zeit wieder einmal das Tageslicht der Oberwelt aufsuchte, fand er zu seinem Erstaunen Alles so sehr verändert, daß er fast sein eigenes Gebiet nicht wieder erkannte. Grünes Saatenfeld erhob sich, wo früher ein finsterer Wald gelegen hatte, und auf den Wiesen weideten Schafe und Rinder, unter der Obhut singender Hirten und schützender Hunde. Da lagen einzelne Hütten in den Thälern, aus deren Schonsteinen der Rauch lustig empor stieg, und vor deren Thüren muntere Kinder spielten, mit fröhlichem Geschrei. Der Gnom wunderte sich nicht wenig über diese neuen Erscheinungen, seine größte Aufmerksamkeit aber erregten die Gestalten der Menschen, die er nie zuvor gesehen hatte. Seine Neugier ward rege, und er beschloß, diese fremden Wesen näher kennen zu lernen, indem er ihre Gestalt annahm, und einige Zeit unter ihnen lebte.Zuerst trat er als Knecht in die Dienste eines Landwirthes, und verrichtete seine Arbeit aufs Beste. Was er unternahm, das gelang, und er schaffte seinem Herrn so großen Nutzen, daß dieser leicht ein reicher Mann hätte werden können. Aber er war ein Verschwender, und verjubelte leichtsinnig Alles, was der fleißige und geschickte Knecht erwarb, dem er für seine treuen Dienste nicht einmal dankte. Darüber ward denn der Berggeist ärgerlich, und suchte sich einen andern Herrn, bei dem er sich als Schafhirt vermiethete. Und wieder gedieh unter seiner Aufsicht die Heerde aufs Beste, kein Schaf erkrankte, keins zerriß der Wolf, so lange der Gnom sie hütete. Aber der Herr war ein Geizhals, der niemals genug hatte, dem treuen Knecht kaum satt zu essen gab, und ihm, so oft er konnte, das bedungene Lohn verkürzte. Darum ging dieser auch bald wieder aus diesem Dienst, und kam als Gerichtsdiener zu einem Amtmann. Er versah auch diesen Dienst mit allem Eifer, und in kurzer Zeit war im ganzen Kreise kein Dieb oder Straßenräuber mehr zu finden. Als aber der Berggeist sah, daß der Amtmann ein ungerechter Richter war, der sich durch Geschenke und Schmeicheleien bestechen ließ, mochte er ihm nicht länger dienen, und lief davon. Da er nun durch Zufall an lauter schlechten Menschen gerathen war, glaubte der Gnom, daß sie alle nicht anders wären, und ohne Lust, weitere Proben davon zu machen, nahm er sich vor, so weit sein Gebiet reiche, die Menschen zu necken und zu plagen, damit sie sich wenigstens aus dieser Gegend entfernen sollten. Wenn er nun wieder von Zeit zu Zeit die Oberwelt besuchte, neckte er die Reisenden, und mischte sich in ihre Geschäfte. Er leitete die Fremden irre, die sein Gebiet betraten, oder trieb Regenwolken zusammen, um sie durch Sturm und Gewitter zu erschrecken. Er stellte oft in der ödesten Gegend ein Wirthshaus, oder einen wundervollen Pallast auf, und äffte die hungrigen und ermüdeten Wanderer auf alle Weise darin. Wenn betrügerische Roßtäuscher sein Gebiet betraten, zeigte er sich nicht selten auf einem schönen Pferde als ein vornehmer Herr, ließen sie sich nun verleiten, ihm das Roß abzukaufen, und ritten weiter damit, so verwandelte es sich nach kurzer Zeit in einen Strohwisch. – Traf er dagegen einen unbemittelten Edelmann, der auf einem magern Klepper traurig durch das Gebirge ritt, so kam er ihm wohl als ein stattlicher Reiter entgegen, ließ sich in ein Gespräch mit ihm ein, und suchte ihn zu irgend einer Wette zu veranlassen. Er selbst verlor dann, und gab dem glücklichen Gewinner sein schönes Pferd, steckte ihm wohl auch noch heimlich eine Rolle mit Gold in die Tasche.Solche Vorfälle wurden aber bald bekannt, und lockere Burschen oder Abenteurer, die davon hörten, suchten nun die Wohlthätigkeit des Berggeistes auf ähnliche Weise in Anspruch zu nehmen. Aber da wurden sie empfindlich getäuscht, wenn sie auch glücklich das Pferd erlisteten, so verwandelte es sich doch bald genug in einen dürren Stock, auf dem sie immer weiter ritten, ohne es zu bemerken, und zum Gespött in Stadt und Land wurden, wohin sie kamen.So trieb er sein Wesen oberhalb des Gebirges, bald als neckender Spuck, bald als Wohlthäter der Armen, je nachdem seine Laune eben war. Die Märchen, welche über den Berggeist Rübezahl noch im Munde des Volkes fortleben, oder wie sie in zerstreuten Büchern zu finden sind, findet Ihr, meine jungen Leser, hier größtentheils gesammelt und meist neu bearbeitet. Die Autoren, von denen ein Theil derselben entnommen worden, sind: Musäus, Lehnert, der Kräuterklauber u. a. m. Das Märchen von Houwald: „Rübezahl und seine Schwestern,“ ist ganz unverändert aufgenommen worden.

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Stand: 10.08.2020
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Rübezahl – Berggeist im Riesengebirge 1845 - Ba...
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Band 1 der Rübezahl - Gesamtausgabe (122 Sagen auf 530 Seiten) in zwei Bänden von Rosalie Koch . Dieser 1. Band hat 258 Seiten und 8 wunderschöne Zeichnungen. Band 2 hat die ISBN 978-3-86777-244-0 Inhalt: ---Einleitung - Woher Rübezahl seinen Namen hat - Rübezahl straft einen Spötter - Der Kräutersammler - Die Anleihe - Der böse Vogt - Wie Fischbach durch Rübezahls Hülfe erbaut worden - Der Wanderstab - Der Adept - Der Wunderthaler - Mutter Elfe - Das Zauberbuch - Die Springwurzel - Der kleine Peter - Wie Rübezahl die Uebertretung seiner Gesetze bestraft - Das Rad - Grünmantel - Der alte Schäfer - Rübezahl straft einen Ignoranten - Die Reise nach Karlsbad - Der verzauberte Stab - Rübezahl und der lügenhafte Knecht - Der gefundene Esel - Die drei Tischlergesellen - Rübezahl macht einem Förster einen Zopf - Wie Rübezahl vor Prellerei warnt - Die Musterreiter - Wie Rübezahl einem Bauer hilft - Der Spieler - Rübezahl und der Schneider - Der reiche Bäcker - Wozu es nütze, schweigend Unrecht zu ertragen - Wie Rübezahl sich eines armen Studenten annimmt - Die drei besten Menschen - Die Perrücken - Glücks-Männlein - Der böse Edelmann - Die gefärbten Badegäste - Mecker-Friede - Rübezahl betrügt die Geldmäkler - Rübezahl, Schauspiel in einem Akt Einleitung: --- Das Riesengebirge, das Euch, meine jungen Freunde, aus der geographischen Lehrstunde wohl bekannt ist, ja das Einzelne von Euch wohl schon besucht haben, ist derjenige Theil der Sudeten des Preussischen Staates, wo sie am höchsten und engsten verbunden sind, und Schlesien von Böhmen und Mähren scheiden. Die hervorragenden Spitzen derselben sind von ansehnlicher Höhe, die Riesen- auch Schneekoppe genannt, welche 4950 Fuss hoch ist; ferner der Reifträger, das hohe Rad und die Sturmhaube; auch haben starke Flüsse, z.B. die Elbe und der Bober, ihren Ursprung zwischen den felsigen Höhen. ¬¬– Dort nun war ehemals der Aufenthalt eines mächtigen Berggeistes. Sein Gebiet umschrieb auf der Oberfläche des Riesengebirges nur wenige Meilen, breitete sich aber im Innern desselben desto weiter und tiefer aus. Der Gnom herrschte oft Jahrhunderte lang still in seinem unterirdischen Reiche, und erhob sich nur selten auf die Oberwelt, um dort sein Wesen zu treiben.Zur Zeit, als noch kein menschlicher Fusstritt das verkümmerte Knieholz und die spärliche Vegetation der Berge betrat, ehe die Gegend bewohnt war, begnügte sich der Herr der Riesenberge damit, wilde Thiere an einander zu hetzen, oder sie aus ihrem Lager aufzuschrecken, und sie in wilder Jagd durch das Gehölz zu treiben.Als er aber nach langer Zeit wieder einmal das Tageslicht der Oberwelt aufsuchte, fand er zu seinem Erstaunen Alles so sehr verändert, dass er fast sein eigenes Gebiet nicht wieder erkannte. Grünes Saatenfeld erhob sich, wo früher ein finsterer Wald gelegen hatte, und auf den Wiesen weideten Schafe und Rinder, unter der Obhut singender Hirten und schützender Hunde. Da lagen einzelne Hütten in den Thälern, aus deren Schonsteinen der Rauch lustig empor stieg, und vor deren Thüren muntere Kinder spielten, mit fröhlichem Geschrei. Der Gnom wunderte sich nicht wenig über diese neuen Erscheinungen; seine grösste Aufmerksamkeit aber erregten die Gestalten der Menschen, die er nie zuvor gesehen hatte. Seine Neugier ward rege, und er beschloss, diese fremden Wesen näher kennen zu lernen, indem er ihre Gestalt annahm, und einige Zeit unter ihnen lebte.Zuerst trat er als Knecht in die Dienste eines Landwirthes, und verrichtete seine Arbeit aufs Beste. Was er unternahm, das gelang, und er schaffte seinem Herrn so grossen Nutzen, dass dieser leicht ein reicher Mann hätte werden können. Aber er war ein Verschwender, und verjubelte leichtsinnig Alles, was der fleissige und geschickte Knecht erwarb, dem er für seine treuen Dienste nicht einmal dankte. Darüber ward denn der Berggeist ärgerlich, und suchte sich einen andern Herrn, bei dem er sich als Schafhirt vermiethete. Und wieder gedieh unter seiner Aufsicht die Heerde aufs Beste; kein Schaf erkrankte, keins zerriss der Wolf, so lange der Gnom sie hütete. Aber der Herr war ein Geizhals, der niemals genug hatte, dem treuen Knecht kaum satt zu essen gab, und ihm, so oft er konnte, das bedungene Lohn

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